die Veranstalter Stadt und Kreis Borken zur «21. Deutsch-Niederländischen Grafikbörse». Eine Jury hat die Künstler zu Beginn des Jahres ausgewählt.
Am Freitag, 29. Februar, können die Besucher ab 15 Uhr das Angebot inspizieren. Die offizielle Eröffnung findet um 17.30 Uhr mit dem Borkener Bürgermeister Rolf Lührmann statt. Dazu spielt das niederländische Ensemble «Old Bridge», das schon mehrfach die Besucher der Grafikbörse unterhielt.
An 56 Ständen zeigen die Aussteller Kunstwerke in seriellen Techniken, wie Holzschnitte, Radierungen, Kupferstiche, Lithografien, Linolschnitte und Siebdrucke. Neben 38 Grafikern sind auch fünf Fotografen, vier Galerien und zwei Kunstverlage vertreten. Das Angebot ergänzen einige Gäste der Veranstalter. So wirken der Kunstverein Borken und die Stiftung Künstlerdorf Schöppingen sowie Kunststudenten von den Universitäten Osnabrück und Bielefeld mit. Am Stand der Osnabrücker können die Besucher hautnah miterleben, wie ein Druck entsteht. Unter der Leitung von Prof. Thomas Rohmann führen die Studenten am Samstag und Sonntag vor, wie Druckgrafiken hergestellt werden. Das Künstlerdorf Schöppingen stellt dafür seine beiden Radier- und Steindruckpressen zur Verfügung. Gleichzeitig zeigen die Studierenden an zwei Ständen auf der unteren Ausstellungsetage ihre eigenen Werke und bieten diese zum Verkauf an. Im oberen Saal präsentieren einige ihrer Kollegen Fotoarbeiten.
Elf der Aussteller stammen aus den Niederlanden. Erstmals dabei ist ein Künstler aus Tschechien, die deutschen Teilnehmer kommen vor allem aus dem Münsterland, dem Ruhrgebiet und vom Niederrhein, aber auch aus Berlin, Hessen, Sachsen und dem Saarland. 16 der Aussteller präsentieren sich erstmals im Vennehof. Aus dem Kreis Borken beteiligen sich zum wiederholten Male Marianne Bellenhaus aus Borken (Grafik/ Fotografie), Klaus Dragon aus Raesfeld (Grafik) sowie die beiden Borkener Galerien Kranenburg und Open Art. Börsen-Neulinge sind dagegen Michael Goldstraß aus Bocholt (Grafik) und Björn Hesener aus Borken (Fotografie).
Gleich zwei Ausstellungen laden parallel zur Börse zum Besuch ein. Das Stadtmuseum Borken präsentiert bis zum 11. Mai unter dem Titel
Man Ray bis Sigmar Polke - Eine besondere Fotografiegeschichte Bilder aus der Sammlung Barbara und Horst Hahn. Am Grafikbörsen-Wochenende ist das Museum Samstag und Sonntag jeweils von 10.30 bis 17.30 Uhr geöffnet.
Die Galerie «Open Art» zeigt anlässlich der Grafikbörse Werke von Studenten der Fachhochschule Bielefeld, Fachbereich Gestaltung. Einige dieser Arbeiten entstehen erst noch, vom 25. bis 28. Februar in einer «Offenen Werkstatt – Freie Grafik» unter der Leitung von Prof. Jochen Geilen. Arbeiten aus seiner Klasse sind dann bis zum 30. März in der Galerie «Open Art»in Borken zu sehen.
In den vergangenen Jahren kamen jeweils rund 2.500 Besucher zur «Deutsch-Niederländischen Grafikbörse». Für die Jüngsten im Publikum gibt es am Samstag und Sonntag ganztägig eine Kinderbetreuung. Mit den Gleichaltrigen können sie selbst kreativ tätig werden, während sich Eltern und Großeltern mit Muße den Kunstwerken der Aussteller widmen können.
Am Freitag, 29. Februar ist die Grafikbörse bis um 19.30 Uhr geöffnet. Am Samstag und Sonntag können die Besucher von 11 bis 18 Uhr durch die Standreihen schlendern. Der Eintritt ist an allen Tagen frei.
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